Das Kapuzinerkloster Appenzell wird nach 425 Jahren geschlossen, Jesus darf nach Olten.
Er wird mit seinen wenigen Habseligkeiten bei den Kapuzinern in Schwyz eine neue Heimat finden müssen: Bruder Hugo, 86
Diese Krippenfigur hat noch kein neues Zuhause.
Gesungen wird schon länger nicht mehr: Die Brüder versammeln sich zum Mittagsgebet in der Klosterkirche.
Bruder Hugo deckt den Tisch für die letzte gemeinsame Mahlzeit in Appenzell.
Bereit für den Transport: in der Pförtnerloge des Klosters, der Werk und Wohnstätte von Bruder Walbert. Die beiden Kunstblumensträusse und das Fläschchen Pitralon Rasierwasser bleiben hier, ebenso das grosse Bügelbrett. Kapuziner reisen mit leichtem Gepäck.
Aufbruch hinter Klostermauern: Bruder Walbert nimmt Abschied von der «guten Seele» Myrta Stieger; Bruder Hugo, rechts, muss noch packen.
Bald bricht er nach Brig auf: Bruder Walbert
Der letzte Kapuziner von Appenzell: Am 31. August hat Hans Portmann die Klostertür geschlossen.
Bruder Hugo öffnet für den Zügelwagen das Klostertor.
Fast fertig geräumt - Bruder Hugo's Zimmer.
Es gibt noch gut 200 Schweizer Kapuziner. Zehn Klöster wurden bereits geschlossen.